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Unsere Vielfalt ist unsere Stärke - bei uns arbeiten Freelancer, Start-ups und Unternehmen aus verschiedenen Branchen zusammen unter einem Dach.

 

Wenn daraus Kooperationen, Kollaborationen oder Co-Kreationen & Verbindungen enstehen - wunderbar.

 

Wir unterstützen dich dabei durch Zugang zu unserem Netzwerk & exklusiven Events. Nutze unsere Möglichkeitsräume zum Arbeiten, Austauschen und Entspannen. 

 

 

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Corona: Ein profitabler Kontrakt mit dem Teufel!?

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Corona: Ein profitabler Kontrakt mit dem Teufel!?

Autor: Yannik Rediske | Kombinat01

Achtung: Kein Fachartikel, keine (Fake-)news, Handlungsempfehlung, Statistik oder Prognose und (hoffentlich) auch kein Klopapier.

 

Liebes Corona,

 

vielen Dank für die größte Herausforderung meiner Generation, das ausgiebige Kennenlernen, dein konstruktives Feedback und die guten Vertragsverhandlungen. Nachfolgend erhältst du unsere unterzeichnete Kooperationsvereinbarung. 

 

Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

 

Kooperationsvertrag

Zwischen

 

Sars-CoV-2 (nachfolgend „Change“)

 

und

 

Unternehmen (nachfolgend „Angst“)

 

§ 1 Zweck der Kooperation

 

Die Vertragspartner verpflichten sich zu gegenseitiger Toleranz, konstruktiver Zusammenarbeit und stetigem Positivismus. 

Insbesondere der Change hat hierbei auf besondere Art und Weise auf die Bedingungen der Angst einzugehen und sich im Rahmen dieser immer wieder neu zu definieren.

Als Gegenleistung hat die Angst den unabdingbaren Change zu akzeptieren, sich diesem anzunehmen, offen und lösungsorientiert entgegenzutreten.

So oder so ähnlich stelle ich ihn mir vor. Den essentiellen Vertrag, welchen wir nun als Unternehmen eingehen sollten. Progressiv, situationsbedingt, angepasst, aber ständig mit der Prämisse Veränderung zuzulassen und vielmehr als Learning sogar Weiterentwicklung zu betrachten. Nichts anderes also, als eine mögliche weitere Definition von Innovation.

 

Innovation die wir bis jetzt immer mit Termen wie „Trial and Error“, „remote“ oder „agile“ beschrieben haben. So jonglieren wir in Workshops oder Transformations Sessions mit diesen, commiten uns auf Führungsebene auf die Umsetzung und wollen eine möglichst schnelle Implementierung, mittels hochindividualisierter Frameworks.

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Herzlich Willkommen im Sprint Planning!

 

Change: Klopf, klopf! 
Angst: Hallo, wer ist da? 
Change: Ich bin es Corona! Ein anwendungsorientiertes Praxisbeispiel für alles was du in der letzten Zeit integrieren wolltest. 
Angst: Ok, ciao! Sprint abgesagt, ab ins Home Office: Vergesst eure Desktop-PCs, Faxgeräte und Aktenordner nicht.
Achja und falls die Bandbreite nicht reicht, habt ihr halt erstmal frei!

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Warum ist das so?

Ein Erklärungsversuch

Veränderung repräsentiert in Deutschland noch oft Angst. Umstrukturierung ist ein Wort, welches grundsätzlich negativ behaftet ist. 

Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass sobald dieses Wort in einem Meeting fällt alle Anwesenden plötzlich in einer Periode von 15 Minuten, notorische Raucherpausen einlegen müssen und die Initiative schon verloren haben, sobald die zweite Slide an der Wand ist.

 

Doch: Veränderung aus der Organisation, aus der Dynamik und der Kreativität der Individuen ist etwas Positives. Manierierte Umstrukturierung aus externer oder C-Level-/Manager- Ebene, wie wir sie sehr oft erleben, ist es nicht. 
Viele große Unternehmen haben das noch nicht verstanden oder stecken in gewachsenen Strukturen. Solche Strukturen, die eben einfach kein effizientes Home Office zulassen oder in denen niemals ein Verständnis, für flexibles Arbeiten aus intrinsischer Motivation wachsen konnte.

Eine solche Definition von Arbeit, welche größtenteils auf push-Faktoren basiert kann unter „normalen“ Umständen funktionieren, ist jedoch (Vorsicht News!) ein großer Nachteil in einer weltweiten Pandemie.

 

Transparenz, Verantwortung, Teamarbeit und Wertschätzung sind zukunftsfähige Werte, die empowern und pull-Prozesse provozieren.

Prozesse die jetzt plötzlich überlebenswichtig sind.

 

 

 

 

"ALTERNATIVE WIRTSCHAFT", IST NUR DANN ALTERNATIV, WENN SIE NICHT ALTERNATIVLOS IST.

 

 

 

 

Eine Revolution des Arbeitslebens!

Wirklich?

Das liegt an euch: euch Kleinunternehmern, Kreativen, Startups und Innovativen. Natürlich trifft euch die Krise härter als viele große Unternehmen, aber wie oben beschrieben, habt ihr auch den großen Vorteil, einer schnellen und unkomplizierten Anpassbarkeit eurer Organisationsstruktur. Geht voran, hinterfragt, denkt neu und nehmt „Design Thinking“ einmal wörtlich! 

„Alternative Wirtschaft“ ist nur dann alternativ, wenn sie nicht alternativlos ist. Versieht man sich auf zugegeben recht einfachen Empirismus, so sollte uns allen auffallen, dass wir in unseren Alltag derzeit von vielen ursprünglich wohl eher als unkonventionell bezeichneten Mechanismen leben. 

 

Mechanismen die nicht nur in Pandemien zukunftsfähig sind und weitergedacht gehören.

 

Hierfür müssen wir "Weiterdenken" jedoch als Prozess verstehen, der unabdingbar und gemeinsam viel produktiver ist. In diesem können wir kollektiv Systeme entwickeln, die aktuell und nachhaltig Alternativen zu Amazon und Co darstellen.

Ein Beispiel:

Virtuelle Meetings sind toll und stehen oft plakativ für die derzeitigen Herausforderungen. 

Leider erleben wir oft eine branchenübergreifende,“ angeborene“ Aversion gegen diese. Doch plötzlich sind wir gezwungen unserem Kollegen auch das sechste Mal zu sagen, dass er sich bitte beim mittäglichen mampfen seiner Cornflakes muten darf. 
Beschäftigen wir uns nun nicht nur sporadisch mit unseren virtuellen Meetings, haben wir die Chance voranzugehen und zu gestalten! Durch methodisch, effizient gestaltete Videokonferenzen sind wir dann zukünftig in der Lage insgesamt unabhängiger zu arbeiten.

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Positiver Nebeneffekt: Wir lernen wann der Kollege regelmäßig seinen Hunger stillt und legen die Meetings vielleicht auf einen anderen Zeitraum.

 

Statt in eine Lethargie des Zwangs zu verfallen, können, nein müssen wir übergehen in die positive Kultur des Changes.

 

 

Salvatorische Klausel

 

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.

 

Unsere Not ist dann eine Tugend, wenn wir die durch diese animierten Veränderungen als Chance betrachten. Als Chance den Vertrag immer wieder neu zu Denken und unwirksame Klauseln iterativ zu verbessern, um aus der ständigen Veränderung zu lernen. Das geht nur durch Akzeptanz, gepaart mit Mut und Kreativität. 
Oft sprechen wir vom „Grat zwischen Mut und Dummheit“. Dumm sein ist okay, wenn es verhältnismäßig ist! Vor allem in einer unbekannten Situation, in welcher wir aus jedem Fehler lernen können. Fehler die wir machen müssen um die Situation zu verstehen, mit ihr umgehen zu können und nachhaltig zu verändern. 

 

 

 

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An all die Ängste, lasst euch auf einen schwer kalkulierbaren Vertragspartner ein und gestaltet euren eigenen Vertrag, teilt die Benefits mit eurem Umfeld und lasst uns wieder gestalten statt stillzustehen!

 

Kreieren wir gemeinsam die viel zitierte Wirtschaft von morgen, die jetzt schon heute ist.

 

Wie ein Phoenix aus der Asche….Ein Phoenix der nie wirklich tot war, doch nun zum ersten Mal mit einem anderen Federkleid aufersteht. Stärker als früher!?