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Auf einen Kuchen… mit Katharina

Liebe Freunde des Kombinats,  

in den letzten Wochen haben wir mit euch gemeinsam vielfĂ€ltige Einblicke in die Lebenswelten unserer Coworker bekommen – ob beim Film-Produzent Tobias, beim Data-Engineer Tobias G. oder auch beim Umweltwissenschaftler Friedrich. Doch was hatten all diese drei gemeinsam?  

Sie sind Teil unserer Community im Space.

Heute freuen wir uns, dass wir es nun endlich geschafft haben eine unser Coworkerinnen in einer ruhigen Minute zu erwischen. Gemeinsam genossen wir mit Katharina Bayer, die beratend im Außendienst einer Steuerkanzlei tĂ€tig ist, ein StĂŒck Kuchen im Lounge-Bereich. Wir sprachen ĂŒber ihre Arbeit, Coworking im Kombinat und die FlexibilitĂ€t, die ihr im Leben besonders wichtig ist.

Schön, dass es geklappt hat. Als kleinen Einstieg erstmal die Frage, wie es dir heute geht? 

Ich bin mĂŒde, aber ansonsten bin ich gut in den Tag gestartet. 

Was machst du denn eigentlich beruflich?   

Ich bin im Außendienst einer Steuerberatungskanzlei tĂ€tig und berate die Mandanten vor Ort. Das heißt ich fahre zu diesen und berate Sie sowohl betriebswirtschaftlich als auch steuerrechtlich. 

Ist es denn dann momentan ein Mix aus Arbeit vor Ort und Außendienst?  

Ich habe ja erst letztes Jahr in der Kanzlei angefangen zu arbeiten. Dementsprechend habe ich im Moment nicht so viele Mandanten. Also hĂ€lt sich das mit dem Außendienst in Grenzen. Ich wĂŒrde sagen, dass ich momentan einmal pro Woche die Mandanten vor Ort besuche. Wir sind ja hauptsĂ€chlich auf die Pflegebranche spezialisiert. Das heißt wir arbeiten wirklich nur mit Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und solchen Dingen. Und da sind natĂŒrlich, bedingt durch die Covid-19 Situation, die Besuche vor Ort wieder deutlich weniger geworden. Das wird sich jedoch in der nĂ€chsten Zeit wieder verĂ€ndern. 

Wie sieht denn ein normaler Arbeitstag im Space aus?  

Erstmal Kaffee (lachen). Und ansonsten glaube ich, wie bei jedem auch: Ich komme her, checke meine Mails. Wenn jemand da ist, quatscht man noch ein bisschen. Obwohl das morgendliche quatschen, dadurch, dass ich immer so frĂŒh da bin, ab und zu auch mal ausfallen muss.  

Du schließt also meistens auf?  

Ah, kommt drauf an. Benny ist meistens auch sehr frĂŒh da. Und ansonsten geht mein Tag dann weiter und ich setzte mich an meinen Rechner, wobei die MandantengesprĂ€che eher nicht online stattfinden. Da diese auf der einen Seite auch relativ viel zu tun haben. Und auf der anderen Seite, wird das persönliche in der Steuerberatung noch sehr geschĂ€tzt. Deswegen fahren wir dann meistens wirklich hin. Insbesondere bei uns in der Branche ist das VertrauensverhĂ€ltnis das A und O. Das lĂ€sst sich vor Ort dann doch etwas leichter aufbauen.  

Du hast vor einem Jahr bei deinem aktuellen Arbeitgeber angefangen, was hast du davor gemacht und wie bist du zu deinem jetzigen Job gekommen.  

Vorher habe ich hier in einer Kanzlei in Jena gearbeitet. Dann habe ich mich irgendwann dazu entschieden zu wechseln. Da ich zu dem Zeitpunkt ein spannendes Angebot vom meinem jetzigem Arbeitgeber bekommen habe, bin ich dann dort gelandet.  

Und wie bist du denn dazu gekommen in einem Coworking Space zu arbeiten, da ist ja fĂŒr jemanden der beratend im Außendienst einer Steuerkanzlei tĂ€tig ist nicht der typischste Ort zum Arbeiten, oder? 

Das ist richtig. Dadurch, dass die Zentrale in Dresden ist und ich nicht aus Jena wegwollte, habe ich mir irgendwas gewĂŒnscht, wo ich nicht Zuhause arbeiten muss. Einfach weil ich Zuhause weniger produktiv bin. Da ist dann eigentlich alles andere gefĂŒhlt spannender. Dazu kommt, dass ich nicht alleine sein wollte. Ich wollte jemanden haben mit dem ich morgens frĂŒh beim Kaffee oder auch mittags beim Essen quatschen kann. Ich will nicht in meinem stillen KĂ€mmerlein sitzen. Plus mein Kind ist zwei. Wenn ich Zuhause wĂ€re und lĂ€nger arbeiten möchte und dann kommen der Papa und der Kleine nach Hause ist das Arbeiten natĂŒrlich vorbei. Da ist die Situation hier im Space einfacher fĂŒr mich!  

Spannend, hast du es dir denn so vorgestellt?  

Ich wĂŒrde sagen, meine Erwartungen wurden ĂŒbertroffen(lachen). Insbesondere weil ich mir zwar vorgestellt habe, dass ich noch Andere um mich herum habe. Aber Ich hĂ€tte nicht gedacht, dass alle so offen und so entspannt sind. Und, dass es so angenehm ist am Mittagstisch auch mal ĂŒber was anderes zu reden als ĂŒber Steuern. Man lernt hier unglaublich viele Menschen, aber auch Berufe kennen, von denen man nicht mal wusste, dass es diese gibt. Einfach viele neue Perspektiven.  

Gibt es denn neben dem Austausch noch Aspekte, die du am Coworking besonders schĂ€tzt?  

Ich war ja schon am Anfang vom Ambiente wirklich ĂŒberzeugt. Das fand ich persönlich super angenehm zum Arbeiten. Ich mag auch eigentlich diesen Gedanken, dass man einmal pro Woche gemeinsam kocht, auch wenn das natĂŒrlich bedingt durch Corona etwas eingeschlafen ist. Ansonsten fĂ€llt mir gerade spontan nichts ein.  

Dann einmal die Gegenfrage, gibt es etwas was du dir noch wĂŒnschen wĂŒrdest? 

Bis vor kurzem war es noch die Terrasse, aber die ist ja jetzt da – Jetzt muss nur noch die Sonne wiederkommen. Und ansonsten wĂŒrde ich mir noch wĂŒnschen, wenn das gemeinsame Kochen jetzt als I-TĂŒpfelchen wieder regelmĂ€ĂŸiger stattfindet.  Achja, Cool ist es auch noch, dass man die Möglichkeit hat, sich auch mal in den Sessel oder auf die Couch zurĂŒckziehen, oder sich sogar mal auf der Terrasse in die Sonne zu legen. 

Zum Abschluss habe ich noch eine kurze Frage: Was ist dir im Leben, aber auch bei der Arbeit, besonders wichtig?

(Kurzes Überlegen) FlexibilitĂ€t. Das man flexibel sein kann, sowohl privat als auch beruflich. Das man diese beiden Dinge miteinander vereinbaren kann. Das man frei ist, sozusagen. Ich bin ja an keine Arbeitszeiten gebunden, ich erledige meine Arbeit und das ist gut. Das man einfach seinen Alltag so planen kann, wie es angenehm ist / wie es entspannt ist. Das man nicht gehetzt und gestresst ist. Da spielte Coworking fĂŒr mich eine große Rolle. Wenn ich nur zuhause wĂ€re, hĂ€tte ich diese FlexibilitĂ€t nicht, sowohl privat als auch beruflich!

Vielen Dank fĂŒr das tolle GesprĂ€ch und den spannenden Einblick!